Sabine Cutner

31
Ok
Zeiten des Rückzuges
31.10.2017 21:05

Im Vergleich zu anderen,
bin ich schon immer
viel allein gewesen.
Ich habe es oft
selbst gewählt.
So gab und gibt es
freiwillige und
unfreiwillige Zeiten
des allein Seins.

Wenn ich an meine
Pubertät denke,
an die Cliquen,
Freundschaften und
Begegnungen mit anderen,
war und bin ich
eine Randfigur.
Ich gehörte
nicht wirklich dazu.
Das ist bis heute so.

Auf Feiern oder Treffen,
lebe ich einen
Moment des
BeisammenSeins.
Aber immer wieder
erlebe ich,
das ich über vieles
nicht lachen kann,
worüber sie lachen.
Ich kann über
vieles nicht reden,
worüber sie reden.

Auf meiner eigenen
Geburtstagsfeier,
fühlte ich mich fremd.
Da gab es Situationen,
wo andere sich
in den Mittelpunkt stellten.
Vergessend und übergehend,
wessen Tag es ist.
Das ist nicht schlimm,
ich beobachtete es nur.
Und ich sah, wo sie stehen.
Lasse es so,
lasse es ihnen.
Es ist nicht wichtig.
Nur ein Beispiel für das,
was ich so wahrnehme.

Manchmal
berühre oder streife
ich einen Menschen
und hinterlasse
einen Eindruck.
Das ist ein
besonderes Geschenk.
Da absichtslos.

Viel Freundschaften
hatte ich nicht.
Wechselnde ja.
Ich kann nicht mit
vielen Menschen
gleichzeitig befreundet sein.
Dazu bin ich zu tiefsinnig.
Ich möchte viel
über einen Menschen
erfahren und wissen.

Ich habe schon immer
intensive Augenblicke
gesucht,
aber diese sind nicht
mit vielen Menschen möglich.
Menschen mögen es
nicht, wenn man ihnen
tief in die Augen schaut,
wenn man ihr Herz berührt.
Oberflächlich ja,
aber tiefer,
bis in den Bereich
der Sehnsucht,
da machen viele
zu oder sind bereits so verschlossen,
das sie unerreichbar sind.

Ich gehöre zu denen,
die selbst suchen
und deswegen nur selten
von anderen gefunden werden.

Ich habe oft versucht
dazuzugehören.
Ich nahm teil,
ich nehme teil,
schau es mir an,
unterhalte mich,
lache,
beobachte.
Es hält nicht lange an,
dann gehe ich
hinaus aus dem Kreis,
hinein in meine Stille.

Ich bin lieber allein.
Noch lieber
mit jemanden,
der mit mir
in dieser Stille sein kann.

Es gab Momente
wo ich wünschte,
anders zu sein:
so farbenfroh wie Maria
oder so perfekt im
organisieren wie Martina.

Nun, ich bin nicht so
und genieße es,
niemanden etwas
vormachen zu müssen.
Ich will keine
Anerkennung mehr,
will nicht mehr gefallen.
Wozu?
Wer mich nicht sehen kann,
wird meinen Wert
- erst recht-
auch dann
nicht erkennen,
wenn ich mich
darstelle,
verstelle oder
gefallen will.

Ich folge nicht
dem Ruf dieser
Gemeinschaften.
Zu viel Unehrlichkeiten,
zu viel Show.
Diese Menschen würden
auch gar nicht wollen,
das ich ihnen folge,
sie vereinnahme und
ihnen ihre Zeit raube. 😉
Denn meine Oberfläche
ist den meisten schon
zu tief.

Ich bin eine Weile da
und dann geh ich wieder.

🌟 So war und so ist meine Bestimmung ❤️

Ich bin eine sog.
Einzelgängerin.
Ich gehöre zu denen,
die frei wie ein Vogel
ihre Schwingen heben
und sich durch die
Lüfte tragen lassen.

Die ab und an landen
um sich zu erden.
Die aber immer wieder
empor steigen,
um aus der Ferne
den Blick aufs Ganze
zu lenken
und sich einfach treiben lassen.
Dorthin,
wohin der Wind sie weht.

Lonley kisses BEE

Sieh mich
Der Abend auf dem Sofa

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