Sabine Cutner

31
Ok
In Wunden stochern
31.10.2017 20:50

Wir können aufhören ständig in den Wunden herumzustochern.
Sie immer und immer wieder aufzureißen dient der Heilung nicht.
Frauen, laßt die Männer in Ruhe.
Und Männer, achtet wieder die Frauen
und formt sie euch nicht zurecht.
Denn zufrieden seid ihr damit nicht.

Jeder einzelne muss sich um SEINE Wunden kümmern.
Denn wie sonst, willst du im Leben weiterkommen,
wenn die Wunden noch schmerzen?
Und wer außer dir selbst, wäre Imstande sie zu heilen?

Hör auf dich länger zu blockieren,
indem du dich damit beschäftigst,
WER Schuld hat.
Du weißt doch sehr genau,daß nicht nur du Wunden zugefügt
bekommen hast.
Du weißt, daß auch du Verletzungen zugefügt hast.
Heilung bedeutet doch nichts anderes, als sich einzufühlen.
Zu erkennen, daß dieses Auge um Auge, Zahn um Zahn noch nie in den Frieden geführt hat.
Du hast doch schon längst erkannt, das dich dieses Jammern nur im Leid hält.
Deswegen ist es an der Zeit.
Findest du nicht?

Irgendwann wird es dir gelungen sein,
und deine Wunden sind ausgeheilt.
Alles, was noch an sie erinnert ist vielleicht eine Narbe.
Diese Narbe ist ein Zeichen dafür, das du gereift bist.
Das du etwas erlebt hast, was dich schmerzte.
Sie erinnert daran, das du etwas überstanden hast.
So wie jede Falte für ein Lachen oder ein Weinen steht.

Du formst dich und deine Gestalt.
Dein Körper verändert sich mit der Geburt eines Kindes.
Mit der Kraft, wie du arbeitest.
Mit dem, was du isst und trinkst.
Es ist nicht nur die Zeit, die dich verändert.
Es sind die Umstände und das, was du daraus machst.

In den Spiegel zu schauen und zu sehen, wieviel Geschichte
in deinem Gesicht zu lesen ist,sollte ein Moment der Liebe sein.
Ein Gefühl von Wärme. Verständnis und Demut.
Vielleicht auch Trauer für Verpasstes.
Für, etwas "nicht getan" zu haben.
Ein Moment der Liebe, zu verstehen, WIE du gehandelt und entschieden hast.
Wieviel Angst du hattest, wie mutig du warst.
Wieviel deine Hände gestreichelt, zugepackt, berührt, gehalten,losgelassen, getragen und geheilt haben.

Liebe zu empfinden, wenn etwas nicht so gelaufen ist,
wie du es wolltest, bedeutet, das du Vertrauen hast.
Vertrauen darauf, daß das Leben immer richtig für dich ist.
Inklusive der Fehlentscheidungen, die du getroffen hast.

Wie oft hast du dir die Frage gestellt, was du vom Leben willst?
Ohne eine Antwort zu bekommen oder in diesen oberflächlichen Genüssen,
wie ein neues Auto, ein neues Hemd, einen anderen Job zu bekommen, zu versinken?

Ist es nicht viel weiser zu fragen,: "Was will das Leben von mir?"
Anzunehmen, daß das, was du gerade tust und wo du gerade bist,
richtig ist,weil das Leben dich dort braucht.
Weil es für dich vorgesehen ist.
Und vergiss nie, du hast einen freien Willen.
Du kannst sekündlich umentscheiden.

Wenn du bereit bist ein Risiko einzugehen,
beweist du wahren Glauben. An GOTT und an dich selbst.

Vertrauen und Selbstvertrauen IST LIEBE.
Verstehst du?

Liebe steckt in allem, wenn du bereit bist,
es anzuschauen, es zu fühlen.

Du entscheidest, wann du das Jammertal verlässt.
Der Weg nach unten ist einfacher,dafür musst du nicht viel tun.

Der Weg nach oben ist beschwerlicher.
Einen Berg zu erklimmen braucht Kraft, Wille und Durchhaltevermögen.

Aber der Ausblick auf das Ganze, wird dich für deine Mühen reich belohnen.

BEE 🐝 heute allein

Es ist Zeit für dich,Liebster
Ausgebrannt

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