Sabine Cutner

12
Ja
Es ist ne Täuschung,...denn nicht jeder Tag ist gleich
12.01.2018 13:18

Wir haben grad eine komische Zeit, er und ich.
Ist ja auch viel passiert.
Da kann ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Da ist diese Verbindung zwischen uns,.. diese, wo
ich immer mal wieder wie auf weichen Wolken tanze und diese tiefe Liebe empfinde.
Eine Liebe, die so rein und klar ist.
Und im nächsten Moment, tanze ich auf glühenden Kohlen und bin damit
beschäftigt nicht darin zu verbrennen.

Ich bin nicht jeden Tag die Gleiche.
Ich freue mich nicht jeden Tag darauf, das er bei mir bist.
Es nervt mich, wenn er mir ständig sagt, daß er mich liebt.
Ich brauche Raum für mich.
Dann wird er mir zu viel.
Er wünscht sich Nähe, ich will Distanz.
Er wünscht sich zusammen zu sein, ich will für mich sein.
Manchmal lange. Es kann schonmal für mehrere Wochen sein.
Liebe.
Ja, ich liebe ihn.
Und dennoch kann ich ihn oft nicht so annehmen, wie er ist.
Ich will ihn nicht versorgen. Ihm keine Aufmerksamkeit schenken.
Manchmal ist mir diese Liebe ZU VIEL.
Liebe Liebe Liebe.....
Tut mir leid, wenn ich dann abweisend bin,
tut mir leid, wenn ich dann verletze.
Es ändert auch nichts daran, das er ein wunderbarer Mann ist.
Es ist mir eben einfach manchmal zu eng.
Es ist mir zu eng, wenn er mich will.
Es ist mir zu eng, wenn er mir erklärt, wie ich gerade wirke.
Es ist mir zu hell, wenn er mir ständig einen Spiegel vorhält.
Nicht, weil ich mich nicht sehen will,
sondern, weil es mich blendet und ich nicht sehen kann.
Weil vielleicht auch der Zeitpunkt nicht stimmig ist.

Manchmal versinke ich einfach tief in mir.
Dann vergesse ich die Welt um mich herum.
Und manchmal brauch ich nicht viel...
manchmal brauche ich nur mich.

Ich mag mich bewusst mit ihm treffen,
ich mag mich nicht treffen müssen.
Manchmal, wenn wir uns begegnen,
dann genieß ich es.
Und freue mich , wenn wir wieder getrennt sind.
Ich bin nämlich gern allein.
Ich mag es. Es tut mir gut.
Es gibt mir die Kraft und den Raum,
mich mit mir selbst zu füllen.
Um mich dann wieder mit ihm zu treffen
und gemeinsam im Feuer zu tanzen.
Es muss freiwillig geschehen.
Jeder muss es wollen, aus sich heraus.
Nicht als Pflichtprogramm.
Nicht, weil der andere es will oder weil es sein muss.
Ich weiß, ihm reicht das nicht.
Aber hey, mir reicht es auch manchmal nicht.
Oder es wird mir zu viel.
Zur Zeit haben wir wenig gemeinsam.
Zur Zeit haben wir uns verloren.
Und ich weiß, wir werden uns wiederfinden.
Es ist alles gut, auch wenn es gerade nicht gut ist.
Er sagt, er vermisst mich.
Ich ihn nicht.
Aber seine Worte tun gut, weil uns dieses vermissen
verbindet. Da ist Vertrautheit. Da ist Herz. Und da ist
Verlangen.
Es ist unsere Aufgabe hinzuschauen,
wo stehe ich und wo der andere.
So ist Beziehung für mich immer ein Balance-Akt
von Nähe und Distanz.
Von festhalten und loslassen.
Wir dürfen lernen, uns diesem Fluss hinzugeben,
und darauf vertrauen, das die Zeit des gemeinsamen
fliessens dann kommt, wenn wir wieder soweit sind.
Füreinander soweit sind.

Er soll nichts für mich tun.
Er soll mich nicht sättigen.
Befriedigen oder sonst was.

Ja, es sind echt schwere Tage.
Und es fällt uns schwer miteinander umzugehen.
Ich bin eben nicht jeden Tag gleich.
Und ich habe nicht jeden Tag die gleichen Bedürfnisse.
Und ja, ich bin widersprüchlich.
Unberechenbar.
Seltsam.....auch das.
Na und?
Er hat auch seine so ganz eigene Art.
Es ist kompliziert, wertvoll ;-)

Das mag sich doof lesen und schwierig klingen.
Aber ehrlich?,....ist es nicht eigentlich ganz einfach?

 

Was ich mag
Streit und Aufregung

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